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Rollstuhltaxi, Inklusionstaxi oder Fahrdienst: Was kostet eine Fahrt in Berlin?

26. Oktober 202612 Min. LesezeitFahrdienst Berlin-Kosmonauten

Kleinbus vom Fahrdienst Berlin-Kosmonauten vor dem Terminal des Flughafens BER
Inhalt dieses Artikels
  1. Die Kosten auf einen Blick
  2. Rollstuhltaxi und Inklusionstaxi in Berlin: So viel kostet die Fahrt
  3. Sonderfahrdienst Berlin (WirMobil): fast kostenlos – aber nur für die Freizeit
  4. Privater Rollstuhl-Fahrdienst: Was kostet er – und was bekommst du dafür?
  5. Zahlt die Krankenkasse das Rollstuhltaxi?
  6. Wer übernimmt die Kosten sonst?
  7. Rechenbeispiel: Arzttermin hin und zurück
  8. 6 Tipps, wie du bei Rollstuhlfahrten in Berlin sparst
  9. Häufige Fragen zu den Kosten
  10. Fazit: Welche Fahrt passt zu dir?

Du brauchst eine Fahrt im Rollstuhl – zum Arzt, zur Arbeit, zum Flughafen oder einfach zu Freunden – und fragst dich, was das in Berlin kostet? Die kurze Antwort: Ein Inklusionstaxi fährt zum ganz normalen Taxitarif, für 10 Kilometer zahlst du rund 29 Euro. Beim Sonderfahrdienst zahlst du je Freizeitfahrt nur einen Eigenanteil ab 2,05 Euro – dafür brauchst du aber das Merkzeichen T. Ein spezialisierter Rollstuhl-Fahrdienst kostet mehr, bringt dafür Hilfe beim Ein- und Aussteigen, eine Rampe auch für Elektrorollstühle und feste Termine mit. Und in vielen Fällen übernimmt ein Kostenträger die Fahrt ganz.

In diesem Artikel vergleichen wir alle Möglichkeiten mit echten Zahlen, rechnen Beispiele durch und zeigen dir, wer die Kosten übernimmt. Jeder Preis steht mit Quelle und Stand (Oktober 2026) am Ende des Artikels.

Das Wichtigste in Kürze

  • Taxi und Inklusionstaxi: 4,30 € Grundpreis plus 2,10 bis 2,80 € je Kilometer. Der Rollstuhl kostet keinen Aufpreis.
  • Sonderfahrdienst (WirMobil): 2,05 € Eigenanteil je Fahrt bis zur 8. Fahrt im Monat – nur für Freizeitfahrten und nur mit Merkzeichen T.
  • Privater Rollstuhl-Fahrdienst: Preis nach Angebot; veröffentlichte Preislisten liegen bei etwa 70 bis 82 € für 10 Kilometer – mit Hilfe, Rampe und Rückhaltesystem.
  • Krankenfahrt: Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur unter bestimmten Voraussetzungen; du trägst je Fahrt 5 bis 10 € Zuzahlung.
  • Kostenträger: Eingliederungshilfe, Bezirks-, Jugend-, Schul- und Sozialamt, Rentenversicherung, Jobcenter oder Agentur für Arbeit können Fahrten übernehmen.

Die Kosten auf einen Blick

MöglichkeitWas kostet es?Für wen passt es?Wer zahlt?
Taxi / Inklusionstaxi4,30 € + 2,10–2,80 € je km
10 km: 29,40 €
Spontane Fahrten, wenn du selbst einsteigen oder im Rollstuhl über die Rampe ins Inklusionstaxi fahren kannstDu selbst; mit Merkzeichen T Zuschuss über das Taxikonto
Sonderfahrdienst (WirMobil)2,05–10,00 € Eigenanteil je FahrtMenschen mit Merkzeichen T, nur FreizeitfahrtenLand Berlin
Privater Rollstuhl-FahrdienstAngebot je Fahrt
Preislisten: ca. 70–82 € für 10 km
Rollstuhl und Elektrorollstuhl, Arzt, Arbeit, Schule, regelmäßige Fahrten, BegleitungDu selbst oder ein Kostenträger
KrankenfahrtZuzahlung 10 %, mind. 5 €, höchstens 10 € je FahrtMedizinisch notwendige Fahrten mit ärztlicher VerordnungGesetzliche Krankenkasse

Rollstuhltaxi und Inklusionstaxi in Berlin: So viel kostet die Fahrt

Taxis, in die du im Rollstuhl über eine Rampe hineinfahren kannst, heißen in Berlin meist Inklusionstaxis. Sie fahren nach demselben Tarif wie jedes andere Berliner Taxi. Der Berliner Taxitarif sieht ausdrücklich vor, dass Rollstühle kostenlos befördert werden – einen Rollstuhl-Zuschlag gibt es also nicht.

Der Berliner Taxitarif

PostenPreis
Grundpreis4,30 €
1. bis 3. Kilometer2,80 € je km
4. bis 7. Kilometer2,60 € je km
ab dem 8. Kilometer2,10 € je km
Wartezeit30 € pro Stunde (0,50 € je Minute; die erste Minute je Halt ist frei)
Rollstuhl, Kinderwagenkostenlos
5. bis 8. Fahrgast5,00 € pauschal

Beispielrechnungen

StreckeTaxi / Inklusionstaxi
5 km17,90 €
10 km29,40 €
15 km39,90 €
25 km (etwa Innenstadt – Flughafen BER)60,90 €

Dazu kommen Wartezeiten: Steht das Taxi im Stau oder dauert das Ein- und Aussteigen länger, kostet jede Minute Stillstand nach der ersten 0,50 €.

Festpreis per App: planbar, aber nicht immer günstiger

Seit Juli 2024 dürfen Berliner Taxis bei einer Bestellung über eine Taxizentrale oder App einen Festpreis anbieten. Er darf höchstens 10 Prozent unter und 20 Prozent über dem Taxameterpreis liegen. Für 10 Kilometer heißt das: zwischen 26,46 € und 35,28 €. Der Vorteil: Stau und Umleitungen gehen nicht zu deinen Lasten.

So bekommst du ein Inklusionstaxi – und wo es hakt

Barrierefreie Taxis sind in Berlin rar. Als der Vermittler Freenow im Januar 2024 mit 80 barrierefreien Fahrzeugen startete, waren das nach eigenen Angaben weit mehr als die Hälfte aller in Berlin zugelassenen barrierefreien Taxis. In der App wählst du nach der Zieleingabe die Option „Barrierefrei“ – für eine spontane Fahrt oder als Vorbestellung. Das Land Berlin hat Kauf und Umbau solcher Taxis seit 2018 gefördert; der Förderzeitraum lief bis Ende 2025.

Gut zu wissen: Ein Taxi bringt dich von Bordstein zu Bordstein. Hilfe über Stufen, feste Abholzeiten für regelmäßige Fahrten oder eine gesicherte Beförderung im Elektrorollstuhl sind nicht garantiert. Wenn du darauf angewiesen bist, ist ein Behindertenfahrdienst meist die bessere Wahl.

Wissenswertes: Wer das Merkzeichen T hat, bekommt Taxifahrten – auch mit Inklusionstaxis – über das Taxikonto des LAGeSo bezuschusst: bis zu 125 € im Monat, abzüglich einer Pauschale von 40 € (ermäßigt 20 €). Wichtig sind vollständige Quittungen mit Name, Anschrift und Konzessionsnummer des Unternehmens, Strecke, Preis, Datum und Unterschrift.

Sonderfahrdienst Berlin (WirMobil): fast kostenlos – aber nur für die Freizeit

Den Sonderfahrdienst finanziert das Land Berlin. Die Fahrzeuge sind unter dem Namen WirMobil unterwegs, Betreiber ist die Via Mobility GmbH. Nutzen darf ihn, wer vom Versorgungsamt das Merkzeichen T bekommen hat. Voraussetzung dafür sind laut Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) eine außergewöhnliche Gehbehinderung (Merkzeichen aG), ein mobilitätsbedingter Grad der Behinderung von mindestens 80 und Einschränkungen beim Treppensteigen.

Fahrt im MonatEigenanteilermäßigt*
1. bis 8. Fahrt2,05 €1,53 €
ab der 9. Fahrt5,00 €3,50 €
ab der 17. Fahrt10,00 €7,00 €
jede weitere Begleitperson+ 2,00 €+ 2,00 €

* bei Sozialhilfe, Grundsicherung oder Bürgergeld. Wer im Heim lebt und einen Barbetrag erhält, zahlt keinen Eigenanteil.

Der Haken: Der Sonderfahrdienst ist nur für Freizeitfahrten da – Besuche, Veranstaltungen, Sport, Ausflüge oder Fahrten zum Bahnhof und zum BER. Fahrten zum Arzt, zur Therapie, zur Arbeit, zur Schule oder zur Tagespflege sind ausgeschlossen. Außerdem solltest du mindestens zwei Tage vorher buchen; möglich ist das bis zu 13 Tage im Voraus.

Ideen für deine nächste Freizeitfahrt findest du in unserem Artikel über die 10 besten barrierefreien Sehenswürdigkeiten in Berlin.

Privater Rollstuhl-Fahrdienst: Was kostet er – und was bekommst du dafür?

Ein spezialisierter Fahrdienst ist kein Taxi mit Rampe, sondern ein planbarer Service: Der Fahrer hilft beim Ein- und Aussteigen, sichert den Rollstuhl im Fahrzeug und kommt zu festen Zeiten – auch jede Woche oder jeden Schultag. Entsprechend anders wird der Preis berechnet.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

  • Anfahrt und Grundpauschale – oft mit Hilfe beim Ein- und Aussteigen
  • Strecke in Kilometern, innerhalb Berlins oder ins Umland
  • Wartezeit, wenn der Fahrer während des Termins wartet
  • Art der Beförderung: sitzend, im Rollstuhl oder im Elektrorollstuhl über die Rampe
  • Zeitpunkt: Wochenende, Feiertag oder Randzeiten
  • Begleitperson und Hin- und Rückfahrt oder regelmäßige Fahrten

Was veröffentlichte Preislisten zeigen

Viele Fahrdienste – auch in Berlin – veröffentlichen keine festen Preise, sondern erstellen für jede Fahrt ein Angebot. Zur Orientierung haben wir zwei veröffentlichte Preislisten für Rollstuhlfahrten von Fahrdiensten aus anderen Bundesländern ausgewertet und mit dem Berliner Taxitarif verglichen:

StreckePreisliste A
38 € Pauschale + 3,20 € je km
Preisliste B
75 € bis 7 km, danach 2,40 € je km
Taxi Berlin
5 km54,00 €75,00 €17,90 €
10 km70,00 €82,20 €29,40 €
25 km118,00 €118,20 €60,90 €

Ein Rollstuhl-Fahrdienst kostet also grob das Doppelte bis Vierfache einer Taxifahrt – auf kurzen Strecken ist der Abstand am größten, weil die Grundpauschale stärker ins Gewicht fällt. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie viel Hilfe du brauchst und ob ein Kostenträger zahlt.

Ausgeklappte Rollstuhlrampe am Heck eines Kleinbusses vom Fahrdienst Berlin-Kosmonauten
Rampe statt Stufe: Über die Heckrampe fährst du im Rollstuhl direkt ins Fahrzeug.

Wofür du den Unterschied bezahlst

  • Hilfe vom Fahrer beim Ein- und Aussteigen, auf Wunsch auch mit Begleitung zum Eingang
  • Kleinbus mit Rollstuhlrampe – bei uns bis 350 kg belastbar und damit auch für Elektrorollstühle geeignet
  • Rückhaltesystem nach DIN 75078: Der Rollstuhl wird mit Gurten am Fahrzeugboden gesichert
  • Feste Termine und regelmäßige Fahrten, etwa zur Schule, zur Werkstatt oder zur Dialyse
  • Platz für Begleitung: in unseren Großraumfahrzeugen bis zu 8 Sitzplätze oder 4 Rollstühle
  • Abrechnung mit Kostenträgern wie Eingliederungshilfe, Ämtern oder Rentenversicherung
Rollstuhlstellplatz mit Rückhaltegurten nach DIN 75078 im Fahrzeug von Berlin-Kosmonauten
Rollstuhlplatz mit Rückhaltegurten: So steht der Rollstuhl während der Fahrt sicher.

Was kostet eine Fahrt mit Berlin-Kosmonauten?

Wir erstellen für jede Fahrt ein passendes Angebot – abhängig von Strecke, Fahrzeug, Hilfebedarf und Zeitpunkt. Schick uns über unser Anfrageformular Start, Ziel und Termin oder ruf uns an unter 030 92103313. Private Buchungen sind genauso möglich wie Fahrten über einen Kostenträger. Unsere Fahrgäste bewerten uns bei Google mit 5,0 von 5 Sternen (211 Bewertungen, Stand Oktober 2026).

Zwei Fahrzeuge vom Fahrdienst Berlin-Kosmonauten auf einem Parkplatz im Herbst
Zwei unserer Fahrzeuge – alle Fahrzeuge findest du in unserem Fuhrpark.

Zahlt die Krankenkasse das Rollstuhltaxi?

Nur unter bestimmten Voraussetzungen. Fahrten zur ambulanten Behandlung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nach der Krankentransport-Richtlinie zum Beispiel, wenn

  • du die Merkzeichen aG, Bl oder H im Schwerbehindertenausweis hast,
  • du Pflegegrad 4 oder 5 hast,
  • du Pflegegrad 3 hast und dauerhaft in deiner Mobilität eingeschränkt bist,
  • du regelmäßig zu einer Dialyse, Strahlen- oder Chemotherapie musst.

Dafür brauchst du eine ärztliche Verordnung. Je Fahrt zahlst du 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 € und höchstens 10 € (§ 61 SGB V) – aber nie mehr, als die Fahrt kostet.

Wichtig: Berlin-Kosmonauten rechnet nicht direkt mit gesetzlichen Krankenkassen ab und kann keine Transportscheine annehmen. Für Krankenfahrten auf Verordnung nennt dir deine Krankenkasse ihre Vertragspartner. Für private Fahrten und Fahrten über andere Kostenträger sind wir gern für dich da.

Wer übernimmt die Kosten sonst?

Viele Fahrten müssen gar nicht privat bezahlt werden. Je nach Anlass kommen diese Kostenträger in Frage:

Wofür?Wer kann zahlen?
Schulweg von Kindern mit BehinderungBezirksamt (Schulamt), Jugendamt – mehr zur Schülerbeförderung
Werkstatt, Tagesförderstätte, Teilhabe am LebenTräger der Eingliederungshilfe (in Berlin das Bezirksamt), Sozialamt
Arbeit und AusbildungAgentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung, Jobcenter – mehr zum Fahrdienst zur Arbeit
RehaDeutsche Rentenversicherung oder Krankenkasse
FreizeitSonderfahrdienst, Eingliederungshilfe, Persönliches Budget
Alles andereDu selbst; bei Privatversicherten je nach Tarif die private Krankenversicherung

Wichtig: Die Kostenübernahme muss in der Regel vor der ersten Fahrt bewilligt sein. Wo du welchen Antrag stellst, erklären wir Schritt für Schritt in unserem Artikel Fahrdienst beantragen: 5 einfache Wege zu mehr Mobilität.

Fahrtkosten von der Steuer absetzen

Bei einer Schwerbehinderung kannst du private Fahrtkosten pauschal als außergewöhnliche Belastung absetzen (§ 33 Absatz 2a EStG): 900 € im Jahr bei einem Grad der Behinderung von mindestens 80 oder von mindestens 70 mit Merkzeichen G, 4.500 € im Jahr bei den Merkzeichen aG, Bl, TBl oder H. Einzelne Fahrten musst du dafür nicht nachweisen.

Rechenbeispiel: Arzttermin hin und zurück

Angenommen, deine Praxis liegt 8 Kilometer entfernt und der Termin dauert eine Stunde. So unterscheiden sich die Kosten:

MöglichkeitRechnungKosten
Taxi, zwei getrennte Fahrten2 × 25,20 €50,40 €
Taxi, das während des Termins wartet2 × 25,20 € + 59 Minuten Wartezeit (die erste Minute ist frei)79,90 €
Sonderfahrdienstfür Arztfahrten nicht möglich–
Krankenfahrt mit VerordnungZuzahlung je Fahrt10 bis 20 €
Rollstuhl-FahrdienstAngebot je nach Hilfebedarfauf Anfrage

Das Beispiel zeigt: Für eine einzelne Fahrt ohne Hilfebedarf ist das Taxi oft am günstigsten. Brauchst du Hilfe beim Ein- und Aussteigen, fährst du im Elektrorollstuhl oder hast du regelmäßige Termine, ist ein Fahrdienst die verlässlichere Lösung – und mit Kostenübernahme für dich häufig sogar günstiger.

6 Tipps, wie du bei Rollstuhlfahrten in Berlin sparst

  1. Kostenübernahme vorher klären: Frag beim zuständigen Amt oder Träger nach, bevor du die erste Fahrt buchst.
  2. Merkzeichen prüfen lassen: Mit T nutzt du Sonderfahrdienst und Taxikonto, mit aG, Bl oder H Krankenfahrten und die höhere Steuerpauschale.
  3. Quittungen sammeln: Für das Taxikonto und die Steuererklärung.
  4. Festpreis vergleichen: Bei Bestellung per App siehst du den Preis vorher.
  5. Hin- und Rückfahrt zusammen planen: So vermeidest du teure Wartezeiten.
  6. Regelmäßige Fahrten bündeln: Frag nach einem Angebot für wiederkehrende Termine.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet ein Rollstuhltaxi in Berlin?

Ein Inklusionstaxi fährt nach dem normalen Berliner Taxitarif: 4,30 € Grundpreis plus 2,80 € je Kilometer für die ersten 3 Kilometer, 2,60 € bis zum 7. und 2,10 € ab dem 8. Kilometer. 10 Kilometer kosten 29,40 €. Einen Rollstuhl-Zuschlag gibt es nicht.

Ist ein Inklusionstaxi teurer als ein normales Taxi?

Nein. Inklusionstaxis sind normale Berliner Taxis mit Rampe und fahren zum gleichen Tarif. Rollstühle werden laut Taxitarif kostenlos befördert.

Was kostet der Sonderfahrdienst in Berlin?

Je Fahrt zahlst du einen Eigenanteil: 2,05 € bis zur 8. Fahrt im Monat, 5,00 € ab der 9. und 10,00 € ab der 17. Fahrt. Ermäßigt sind es 1,53 €, 3,50 € und 7,00 €.

Kann ich den Sonderfahrdienst für Arztfahrten nutzen?

Nein. Der Sonderfahrdienst ist nur für Freizeitfahrten da. Fahrten zum Arzt, zur Therapie, zur Arbeit, zur Schule und zur Tagespflege sind ausgeschlossen.

Zahlt die Krankenkasse ein Rollstuhltaxi bei Pflegegrad 3?

Nur, wenn du zusätzlich dauerhaft in deiner Mobilität eingeschränkt bist und eine ärztliche Verordnung hast. Ab Pflegegrad 4 genügt die Verordnung. Je Fahrt zahlst du 5 bis 10 € dazu.

Was kostet eine Fahrt im Rollstuhl zum Flughafen BER?

Mit dem Taxi kostet die rund 25 Kilometer lange Strecke aus der Innenstadt etwa 61 €. Für eine Fahrt mit Hilfe beim Gepäck und beim Einsteigen erstellen wir dir gern ein Angebot – mehr zu unserem Flughafentransfer.

Wer zahlt einen Fahrdienst für Menschen mit Behinderung?

Je nach Anlass die Eingliederungshilfe, das Bezirks-, Jugend-, Schul- oder Sozialamt, die Rentenversicherung, das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit. Für Freizeitfahrten gibt es mit Merkzeichen T den Sonderfahrdienst.

Wie bekomme ich ein Angebot von Berlin-Kosmonauten?

Über unser Anfrageformular oder telefonisch unter 030 92103313. Wir fahren in allen Berliner Bezirken – von Spandau bis Treptow-Köpenick – und ins Brandenburger Umland.

Fazit: Welche Fahrt passt zu dir?

Für eine spontane, kurze Fahrt ohne Hilfebedarf ist das Inklusionstaxi meist am günstigsten. Für Freizeitfahrten mit Merkzeichen T ist der Sonderfahrdienst kaum zu schlagen. Brauchst du Hilfe, Sicherheit im Elektrorollstuhl oder feste Termine – zum Arzt, zur Arbeit, zur Schule oder zur Tagespflege –, ist ein Fahrdienst die verlässliche Lösung. Wie du den richtigen Anbieter findest, liest du in So findest du den richtigen Behindertentransport in der Nähe; welche Vorteile ein spezialisierter Fahrdienst hat, in Barrierefreier Transport: 5 Gründe, warum er so wichtig ist.

Du willst wissen, was deine Fahrt kostet? Jetzt Fahrt anfragen – wir melden uns mit einem Angebot. Fahrten für Senioren findest du unter Seniorenbeförderung, Antworten auf weitere Fragen in unseren häufigen Fragen.

Quellen und Stand (26. Oktober 2026)

Alle Angaben ohne Gewähr. Preise und Regeln können sich ändern – verbindlich sind die aktuellen Angaben der jeweiligen Stelle.

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