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Fahrdienst beantragen: 5 einfache Wege zu mehr Mobilität

Mobil zu sein bedeutet Freiheit. Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich, morgens zur Arbeit zu fahren, einen Arzttermin wahrzunehmen oder einfach Freunde und Familie zu besuchen. Für viele Menschen mit Behinderung, eingeschränkter Mobilität oder besonderen Betreuungsbedarfen sieht der Alltag jedoch ganz anders aus. Schon der Weg von A nach B kann zur unüberwindbaren Hürde werden, wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht barrierefrei nutzbar sind oder keine passende Begleitung zur Verfügung steht.

Dabei gibt es für genau diese Situationen Unterstützung – doch viele Betroffene, Eltern oder Angehörige wissen gar nicht, dass sie Anspruch auf einen Fahrdienst haben oder wo dieser überhaupt beantragt werden kann. Oft herrscht die Annahme, ein Fahrdienst ließe sich nur über die Krankenkasse organisieren. Dabei gibt es noch viele weitere Wege, um Mobilität sicherzustellen, ohne ausschließlich auf den Krankentransport angewiesen zu sein.

Behindertenfahrdienste beispielsweise dienen der Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben, wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht genutzt werden können – so wie etwa der Fahrdienst Berlin-Kosmonauten, der Menschen im Alltag zuverlässig, sicher und barrierefrei von A nach B begleitet.

In vielen Städten und Regionen kann ein Fahrdienst auch im Rahmen der Eingliederungshilfe beantragt werden, zum Beispiel über das zuständige Sozialamt oder den Träger der Eingliederungshilfe. In Berlin gibt es darüber hinaus spezielle Angebote wie etwa den Sonderfahrdienst, der Menschen mit erheblicher Mobilitätseinschränkung für Freizeitfahrten oder soziale Aktivitäten zur Verfügung steht.

In diesem Artikel zeigen wir dir deshalb ganz konkret und verständlich, über welche fünf Wege du einen Fahrdienst beantragen kannst, welche Behörden jeweils zuständig sind und worauf du achten solltest. Damit Mobilität nicht länger eine Frage von Glück oder Zufall ist, sondern von Informationen und konkreter Hilfe.

1. Fahrdienst über das Jugendamt

Geht es um Kinder oder Jugendliche mit körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen, ist das Jugendamt häufig die richtige Anlaufstelle. Ein Fahrdienst kann bewilligt werden, wenn ein Kind den Schul-, Kita- oder Therapieweg nicht selbstständig oder sicher bewältigen kann und öffentliche Verkehrsmittel nicht zumutbar sind.

Der Fahrdienst ist in vielen Fällen Teil der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche. Eltern erhalten nach Bewilligung eine Kostenübernahme, auf deren Basis Fahrdienste wie der Fahrdienst Berlin-Kosmonauten regelmäßig und zuverlässig eingesetzt werden.

Wo gibt es offizielle Informationen?

Eine gute erste Orientierung bietet die offizielle Berliner Service-Seite zur Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche:

https://service.berlin.de/dienstleistung/324484

Auch allgemeine Informationen zu Fahrdiensten und Unterstützungsleistungen für Familien findest du beim Familienratgeber:

https://www.familienratgeber.de/lebensbereiche/mobilitaet-freizeit/fahrdienste

2. Fahrdienst über das Sozialamt oder Bezirksamt beantragen

Für erwachsene Menschen mit dauerhaften körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen ist häufig das Sozialamt bzw. Bezirksamt zuständig. Das betrifft viele Menschen, die ihren Alltag nicht mehr selbstständig bewältigen können und für bestimmte Wege auf Unterstützung angewiesen sind.

Ein Fahrdienst kann hier bewilligt werden, wenn Mobilität notwendig ist, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu zählen zum Beispiel Fahrten zu Behörden, zu sozialen Angeboten, zu wichtigen Terminen oder auch regelmäßige Wege im Alltag, die ohne Hilfe nicht möglich wären.

Die Grundlage bildet meist die Eingliederungshilfe, die sicherstellen soll, dass Menschen trotz Einschränkungen selbstbestimmt leben können. Wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht nutzbar oder nicht zumutbar sind, gehört ein Fahrdienst häufig ganz selbstverständlich dazu.

Nach Bewilligung der Kostenübernahme übernehmen Anbieter wie wir vom Fahrdienst Berlin-Kosmonauten die Beförderung. Das sorgt für Sicherheit, Verlässlichkeit und vor allem für Planungssicherheit im Alltag – für Betroffene ebenso wie für Angehörige.

Weitere allgemeine Informationen zu Fahrdiensten im Alltag bietet zum Beispiel der Familienratgeber:

https://www.familienratgeber.de/lebensbereiche/mobilitaet-freizeit/fahrdienste

3. Fahrdienst über die Rentenversicherung beantragen

Weniger bekannt, aber für viele Menschen sehr wichtig: Auch die Rentenversicherung kann einen Fahrdienst bewilligen. Das ist immer dann der Fall, wenn Mobilität notwendig ist, um an Maßnahmen zur medizinischen oder beruflichen Rehabilitation teilzunehmen.

Ein Fahrdienst über die Rentenversicherung kommt zum Beispiel infrage, wenn jemand aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung nicht mehr selbstständig zur Reha, zu Umschulungen oder zu Qualifizierungsmaßnahmen gelangen kann. Ziel dieser Leistungen ist es, Menschen dabei zu unterstützen, wieder am Arbeitsleben teilzunehmen oder ihre Erwerbsfähigkeit zu erhalten.

Typische Situationen sind:

  • Fahrten zu stationären oder ambulanten Reha-Maßnahmen
  • Wege zu Umschulungen oder beruflichen Qualifizierungen
  • Maßnahmen zur Wiedereingliederung nach längerer Erkrankung

Wenn die Rentenversicherung den Bedarf anerkennt, werden die Fahrkosten übernommen. Die eigentliche Beförderung erfolgt dann durch spezialisierte Anbieter wie den Fahrdienst Berlin-Kosmonauten, die auf barrierefreie, verlässliche Transporte eingestellt sind.

Weitere Informationen zu Leistungen der Rentenversicherung im Bereich Rehabilitation findest du hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de


4. Fahrdienst über Arbeitsagentur oder Jobcenter beantragen

Auch die Arbeitsagentur oder das Jobcenter können einen Fahrdienst bewilligen, wenn Mobilität notwendig ist, um an beruflichen Maßnahmen oder am Arbeitsleben teilzunehmen. Dieser Weg ist vielen Betroffenen nicht bekannt, obwohl er in der Praxis häufig genutzt wird.

Ein Fahrdienst kommt hier insbesondere dann infrage, wenn jemand aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkung den Weg zu einer Maßnahme, einem Arbeitsplatz oder zu verpflichtenden Terminen nicht selbstständig bewältigen kann. Voraussetzung ist meist, dass ohne Unterstützung eine Teilnahme nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten möglich wäre.

Typische Beispiele sind:

  • Fahrten zu Qualifizierungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen
  • Wege zu Arbeitsstellen oder Probearbeit
  • verpflichtende Termine bei Bildungsträgern

Wird der Bedarf anerkannt, können die Fahrkosten übernommen werden. Die praktische Umsetzung erfolgt dann über professionelle Anbieter wie den Fahrdienst Berlin-Kosmonauten, die für zuverlässige und barrierefreie Beförderung sorgen und feste Abläufe ermöglichen.

Weitere Informationen zu unterstützenden Leistungen im Rahmen der beruflichen Eingliederung findest du auf der offiziellen Seite der Bundesagentur für Arbeit:

https://www.arbeitsagentur.de


5. Fahrdienst über die Eingliederungshilfe beantragen

Die Eingliederungshilfe ist einer der wichtigsten und häufigsten Wege, um dauerhaft einen Fahrdienst zu erhalten. Sie greift immer dann, wenn Menschen aufgrund einer Behinderung oder erheblichen Einschränkung auf Unterstützung angewiesen sind, um selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Ein Fahrdienst kann im Rahmen der Eingliederungshilfe bewilligt werden, wenn Mobilität notwendig ist, um Alltag, Bildung, Arbeit oder soziale Kontakte zu ermöglichen. Dazu zählen zum Beispiel regelmäßige Wege zu Beschäftigungen, Förderangeboten, Tagesstätten, sozialen Aktivitäten oder wichtigen Terminen, die ohne Hilfe nicht erreichbar wären.

Die Zuständigkeit liegt je nach Lebenssituation bei unterschiedlichen Stellen, etwa beim Sozialamt oder Bezirksamt. Nach Anerkennung des Bedarfs wird eine Kostenübernahme erteilt, auf deren Grundlage der Transport organisiert wird. Fahrdienste wie der Fahrdienst Berlin-Kosmonauten übernehmen in diesem Rahmen die zuverlässige, barrierefreie Beförderung und sorgen für feste Strukturen im Alltag.

Eine allgemeine rechtliche Einordnung zur Eingliederungshilfe und zum Behindertenfahrdienst findest du hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Behindertenfahrdienst

Viele Menschen benötigen im Alltag einen Fahrdienst – wissen jedoch nicht, wo sie diesen beantragen können oder welche Stelle zuständig ist. Dabei gibt es verschiedene Wege, abhängig von Lebenssituation, Alter und Zweck der Fahrten. Ob über das Jugendamt, das Sozial- oder Bezirksamt, die Rentenversicherung, das Jobcenter oder im Rahmen der Eingliederungshilfe: Mobilität ist kein Luxus, sondern eine grundlegende Voraussetzung für Teilhabe und Selbstbestimmung.

Wer seine Möglichkeiten kennt, kann gezielt Unterstützung beantragen und den Alltag wieder planbarer gestalten. Fahrdienste wie der Fahrdienst Berlin-Kosmonauten sorgen dafür, dass bewilligte Leistungen auch zuverlässig umgesetzt werden – sicher, barrierefrei und angepasst an individuelle Bedürfnisse.

Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben und Mut zu machen, den eigenen Anspruch auf Mobilität wahrzunehmen. Denn jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, selbstbestimmt am Leben teilzunehmen – unabhängig von körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkungen.

Jetzt Fahrt anfragen – mit dem Fahrdienst Berlin-Kosmonauten.

Berlin-Kosmonauten

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